Foltermord – Mullah-Regime ermordet einen Zivilaktivisten in der Haft

تشرين1/أكتوير 09, 2022 87
Iranische Besatzer ermorden den 31-jährigen Imad Al-Haidari, nachdem sie ihn mehrere Tage barbarisch in dem Gefangenenlager gefoltert haben.  
 
Imad Al-Haidari wurde Ende September 2022 vom iranischen Geheimdienst ohne einen Haftbefehl festgenommen und an einen geheimen Ort geliefert. In der Haft soll ihn der Geheimdienst der Besatzungsmacht (Iran) neun tagelang brutal gefoltert haben, sodass er ums Leben kam. Die Besatzungsbehörden haben seinen Eltern erst nach neun Tagen mitgeteilt, dass er von dem Geheimdienst festgenommen worden war und jetzt in der Haft gestorben ist.
 
Der ahwasische Zivilaktivist war verheiratet und wurde in den letzten Jahren viermal willkürlich festgenommen und in geheimen Gefangenenlagern der Besatzungsmacht gefoltert. Er war insbesondere bei den Überschwemmungen (2019) mehrerer ahwasischen vom Mullah-Regime besetzten Städte sehr aktiv und hat zahlreiche Proteste gegen die vorsätzlichen Vernachlässigungen der Besatzungsbehörden mitorganisiert. 
 
Nach der Ermordung der 22-jährigen Kurdin Mahsa Amini von der Sittenpolizei gehen täglich hunderte Ahwasis aus Solidarität auf die Straßen und protestieren gegen das brutale Vorgehen der Besatzungsbehörden. Das Regime soll bisher mehr als 165 Protestierende auf offenen Straßen erschossen haben, berichten die Menschenrechtsorganisationen. Aber auch die Zahl der Festnahmen steigt Tag für Tag, sodass bereits in den ersten 3 Tagen der Proteste sollen mehr als zwei Tausend Demonstranten festgenommen worden sein.
 
Das Ahwasische Zentrum für Menschenrechte verurteilte die Ermordung von dem Zivilaktivisten Imad Al-Haidari auf das Schärfste und forderte von den internationalen Menschenrechtsorganisationen, dass diese das Vorgehen des Mullah-Regimes gegen all die besetzten Territorien verurteilen und den eklatanten Menschenrechtsverletzungen, Ermordungen und Massenverhaftungen des Regimes ein Ende setzen.  
 
Ahwasisches Zentrum für Menschenrechte